Willkommen
Hier zeige ich eine Auswahl meiner Fotos, die neben meinem Biologiestudium entstehen.
Die Begeisterung für die Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit
und ist bis heute ein selbstverständlicher Teil meines Alltags.
Ich fotografiere, weil mich die flüchtigen Momente in den verborgenen kleinen Räumen unserer Welt begeistern.

Über mein fotografisches Selbstverständnis
Meine Motive entstehen meist ganz in der Nähe, sozusagen direkt vor der Haustür. Mit einer leisen Idee im Kopf und meiner Kamera steige ich aufs Fahrrad und fahre einfach los, aufmerksam für die kleinen Momente, die plötzlich dasind: am Wegesrand, zwischen Grashalmen oder auf kargem Boden. Irgendwo dort, wo sonst niemand hinsehen würde. Zoome ich nah genug heran, tauche ich ein in ein Mikrouniversum. Es existieren unzählige von ihnen.
Und sie offenbaren so viel Raum, der in unserer Welt steckt, so viel Zeit, verdichtet in jedem Detail. Ein glitzernder Tropfen Tau kann mehr Bedeutung tragen als ein ganzes Jahr.
Licht, Funkeln und Glitzern spielen in meinen Bildern eine große Rolle und sind eng mit dem Blickwinkel verbunden. Ein Schritt zur Seite, ein Blick von unten oder ein kurzes Innehalten verändern die Wahrnehmung. Meine Fotografie folgt diesen Perspektivwechseln – und den neuen Sichtweisen, die daraus entstehen. Fotografie ist für mich eine Art, die Welt zu betrachten und immer wieder neu zu deuten.
Oft fange ich Augenblicke ein, die nur für kurze Zeit bestehen, manchmal sogar Momente, die dem bloßen Blick entgehen. In vielen meiner Bilder kommt auch ein zufälliger glücklicher Moment hinzu. So konserviert jedes Bild ein kleines bisschen Gegenwart - und öffnet die Pforte zwischen den Augenblicken.
Fotografie vergrößert nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit.
Meine Bilder sollen den Betrachter dazu einladen, innezuhalten, vielleicht in einem Moment von Ruhe, Staunen oder Glück.
Möglicherweise empfinden Sie dies tatsächlich beim Betrachten meiner Bilder.
Laura Zimmermann
